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Der Garten im November

Tipp: Gehölze überleben bequem und ohne viel Mühe den Winter auf Balkon oder Terrasse. Wichtig: ab Mitte August wurde nicht mehr gedüngt. So reift das Holz gut aus und erhöht die Frostresistenz.Töpfe und Kübel werden jetzt an einem geschützten Ort aufgestellt und mit Schilfmatten, Luftpolsterfolie und Jutegewebe geschützt. Wintergrüne Pflanzen benötigen auch während der kalten Jahreszeit Feuchtigkeit. Das kann – wenn vorhanden – Schnee sein, der auf das Substrat geschaufelt wird. In niederschlagsarmen Zeiten muss bei frostfreiem Wetter regelmäßig gegossen werden.

Wasserbehälter im Winter leeren

Regentonnen, Vogeltränken und andere Wasserbehälter sollten jetzt vollständig geleert werden, damit sie bei starken Frösten nicht leiden und eventuell undicht werden. Gefäße, die nicht fest mit dem Boden verankert sind, werden am besten umgedreht. An Betonbecken und solchen aus Mauerwerk kann Wasser bei starkem Frost großen Schaden anrichten. Auch diese werden entleert und den Winter über wasserdicht abgedeckt. Eine Ausnahme bilden große Fischbecken und -teiche mit einer Wassertiefe von mindestens 80 cm. Hier sorgen ein Bündel Schilfrohr oder zusammengebundene Zweige, die ins Wasser gestellt werden, für eisfreie Stellen.

Kräuter winterfest machen

Mediterrane Arznei- und Küchenkräuter wie Oregano, Salbei, Estragon und Thymian überstehen den Winter gut im Garten. Trotzdem erhöht man ihre Überlebenschance mit ein wenig Winterschutz erheblich. Etwas Laub um die Büsche gehäuft, ist bereits ein guter Schutz. Für stärkere Minusgrade sollte Nadelreisig, mit dem die Pflanzen bei Bedarf locker abgedeckt werden, bereit liegen. Petersilie kommt auch ohne Abdeckung über den Winter. Sie kann jedoch länger geerntet werden, wenn die Beete vorsichtig mit Vlies abgedeckt werden. Sollten Rüben der Wurzelpetersilie übrig geblieben sein, können diese eintopft und zum Austreiben an einen kühlen Ort in der Wohnung aufgestellt werden.

Clematis vor Frost schützen

Großblütige Waldreben-Sorten (Clematis) sollten vor starken Frösten geschützt werden. Obwohl die meisten Sorten und Hybriden winterhart sind, sind Schutzmaßnahmenin rauen Lagen und dort, wo die Pflazen starken Winden ausgesetzt sind, empfehlenswert. Als Maßnahme genügt bis zu einer Höhe von 1,20 m locker angebrachtes Nadelreisig. Die Waldreben frieren dann nicht bis zum Boden zurück und treiben im kommenden Frühjahr zeitiger und übppiger aus.

Alpenveilchen richtig pflegen

Alpenveilchen (Cyclamen) sind nicht für warme Räume geeignet. Sie wollen hell und kühl stehen, da sich sonst keine der bereits oft zahlreich gebildeten Knospen bis zur Blüte bereit entwickelt. Zusätzlich werden die Laubblätter gelb und die Pflanzen unansehnlich. Schließlich gehen sie ein. Im mäßig warmen Zimmer (maximal 15°C) blühen sie am hellen Fenster monatelang. Beim Gießen darf kein Wasser zwischen die Blüten- und Blattstiele geraten, sonst tritt schnell Grauschimmelfäule (Botrytis) auf. Am besten wird in den Untersetzer gegossen und das überschüssige Wasser nach einer Stunde entfernt. Cyclamen mögen keine dauernassen Substrate.

 

 

 

© Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V.,  Text und Fotos: Tom Wagner

 

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